Schreit jetzt bitte. In diesem Blogeintrag erwartet euch ein laufend aktualisiertes Making-of zu meinem nächsten Song und dem dazugehörigen Musikvideo – “Wirklich wahr?” In der Tat! Ich nehme auf, spiele Instrumente ein, filme, schneide, mische und reiße mir büschelweise Haare aus. Ihr könnt mir dabei über die Schulter gucken, sofern ihr nichts besseres zu tun habt. Ey Lou Flynn präsentiert:
(ungeschminkt, knallhart, authentisch, schmutzig)
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Vorwort: Warum die Welt einen Tumorsong braucht
Songs über Tumore sind in der Rockmusik dramatisch unterrepräsentiert. Irgendjemand muss hier Abhilfe schaffen – und wer, wenn nicht ich? (rhetorische Frage). Nehmen wir einen Tumorsong auf!Weiterlesen »
Ah, Vorfreude! Kann es etwas schöneres geben? Abgesehen von Vorfreude auf Vorfreude fällt mir nichts ein. Doch ein kritischer Blick in meine E-Mail-Inbox hat mich heute mal wieder überzeugt, dass einige Hippiepunk-Fans sich der Vorfreude auf neue Ey-Lou-Flynn-Songs dermaßen maßlos hinzugeben scheinen, dass ihre Vorfreude bisweilen in… tusch… Ungeduld umschlägt! Und Unmut. Das ist nicht gut. Habe mich sofort angeschickt, diesen Blogeintrag zu schreiben, um die Situation zu retten. Ich präsentiere:
Das Koma ist eine der elegantesten Taktiken, lästige Wartezeiten aller Art zu überbrücken. Über 874.000 Menschen fallen jedes Jahr ins Koma, das sind ganze 14.566 Mal so viele, wie im selben Zeitraum von Haien zerfleischt werden. Weiterlesen »
Ich kann es selbst kaum glauben: Aus heiterem Himmel hat mich soeben das dringende Bedürfnis gepackt, hier einen Blogeintrag hinzuschmettern – baaam! Nach 3 Monaten Totalabstinenz.
Als ich heute aufgewacht bin (irgendwann am Morgen, wie eigentlich jeden Tag), war noch alles völlig normal. Ich habe mich auf meinen wohl vertrauten Weg in die Küche begeben, um einen Cappuccino + X zu trinken und meine Eier zu essen, wie immer. Auch beim Zähneputzen ließ sich nichts Ungewöhnliches feststellen. Leonardo lag die ganze Zeit über reglos in der Ecke und hat gepennt, aber das ist ebenfalls nichts Neues.
“Und DANN wolltest Du auf einmal bloggen?”, würdet ihr jetzt im Idealfall mit vor Spannung weit aufgerissenen Augen und aus den Mundwinkeln triefenden Speichelfäden lechzender Faszination fragen. Aber wisst ihr… nein! Eigentlich wollte ich da immer noch nicht bloggen. Ich kam gar nicht auf die Idee. Ey Lou Flynn… das war so dermaßen 2011, was hatte das überhaupt noch mit mir zu tun? Gedankenverloren goss ich meine Gitarre, die unangetastet an die Wand gelehnt ihre Wurzeln geschlagen hatte. Aus der Mechanik spross bereits eine herrliche Kastanienbaumkrone, in der sich Blaumeisen und Rehkitze eingenistet hatten, um ihren Winterschlaf zu vollstrecken. Weiterlesen »
Manchmal habe ich das Gefühl, ich verschenke zu viel Musik. Einerseits finde ich es zwar nach wie vor interessant, dass jeden Tag unbekannte Online-Phantome hier aufkreuzen und Songs von mir runterladen, andererseits ist es mir aber auch wichtig, ein paar mehr CDs zu verkaufen. Dabei geht es mir bis jetzt gar nicht so sehr um das Geld, sondern eher um Bestätigung meiner Arbeit.
Seht es mal so: Ich stecke hier wirklich alles rein. Die Musik ist der einzige Grund, warum ich überhaupt im Internet rumhänge, auf Facebook aktiv bin, die Superhelden gegründet habe usw. Für mich ist das nicht wirklich Freizeit, sondern eher ein Service für Fans – und er wird ja dankbar entgegengenommen.
“Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne” (Nordkoreanisches Martinslied)
Vor 5000 Jahren, auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit, traf der heilige St. Martin am 11. November einen frierenden Penner, während er auf seinem Mammut in die Stadt ritt. Um dem Obdachlosen das Ausmaß seines Reichtums zu demonstrieren, zerschnitt Martin vor dessen Augen seinen eigenen Mantel und warf dem armen Kerl die Hälfte vor die Füße.
Seit diesem wundervollen Ereignis feiern Kinder Jahr für Jahr mit Laternen, Laternenliedern und Laternenumzügen den Martinstag. Am 11.11.11 ist es wieder soweit.
Woah, das LEGO-Video da oben war echt eine Heidenarbeit. Das (Zitat) “Beste Musikvideo der Welt” entsteht eben nicht an einem Nachmittag. Ich dachte, ein erklärendes Making-of mit vielen Fotos und nicht ZU viel Text wäre angebracht. Wer es bis zum Ende dieses Eintrages schafft, wird mit einem kleinen, seltsamen Bonussong belohnt.
Ach, eines noch: Bitte reicht das Video weiter, wenn es euch gefallen hat. Eure Freunde werden euch bewundern, ihr werdet Trendsetter und ich würde mich freuen.
Kurzlink zum Blogpost: www.eylou.de/laterne
Doch nun zum Making-of (mit interpretativen Elementen)
Habt ihr Otto Waalkes jemals als ernsthaften Menschen erlebt? Ich bisher noch nicht, obwohl mich das sehr interessieren würde. Otto blödelt seit 40 Jahren rum und mir scheint, dass er fast nie, wenn überhaupt, aus seiner Komiker-Rolle fällt.
Ich glaube, im Internet bin ich als “Ey Lou Flynn” im Moment ein bisschen wie Otto Waalkes in der Öffentlichkeit: Zu oft aufgekratzt, lustig, albern, zu selten wie ein Mensch, den man ernst nehmen kann, weil er sich auch mal ernst gibt. Und das passt mir nicht.
“Ey Lou Flynn” sollte immer nur der Name sein, unter dem ich meine Musik veröffentliche, nicht irgendeine Kunstfigur wie Alexander Marcus, die alle unterhält und amüsiert – und dabei vielleicht manchmal zur Witzfigur wird.
Erfahrungsgemäß sind Musiker grundsätzlich nicht in der Lage, Geld zu verdienen, weder mit Musik, noch in einem richtigen Job. Denn Musiker *haben* keine richtigen Jobs. Sie sind stets auf Almosen vom Staat, auf ihre Eltern oder auf weggeworfene Essensreste anderer Leute angewiesen, um über die Runden zu kommen. Liebe Musiker, dieser Blogpost wird das ein für alle Mal ändern!
Ihr wisst sicher, dass es auf dieser Website einen flynntastischen Fanshop gibt, gell? Natürlich habt ihr dort noch nie irgendwas bestellt, denn wer unterstützt schon idealistische Musiker? Ha, wär ja noch schöner! Ich habe vollstes Verständnis. (Nicht.)
Aber hey, bestimmt träumt ihr insgeheim davon, selbst einen Fanshop zu eröffnen, wenn ihr groß seid. Vielleicht träumt ihr nicht nur davon, sondern wälzt euch vielmehr Nacht für Nacht schlaflos & in kaltem Angstschweiß gebadet in euren Betten, stets euren eigenen Hippiepunk-Fanshop vor Augen! Wer würde keinen haben wollen?
In diesem Blogpost werde ich haarnadelklein beschreiben, was ihr alles braucht, um euren eigenen Fanshop zu starten. Heute stand bei mir nämlich eine große Inventur an. Für so ein Fanshop-Unterfangen werden zig verschiedene Sachen benötigt und wer nicht ALLES jederzeit vorrätig hat, ist ununterbrochen aufgeschmissen:
Terrorist oder kein Terrorist? Wie oft wir uns diese Frage schon gestellt haben, wenn wir in der S-Bahn einem fremden, bärtigen Mann gegenüber saßen! Denn Terroristen geben sich gern den Anschein, keine Terroristen zu sein, und genau das macht die Sache so knifflig. Doch mit dem folgenden System lassen sich die Schurken kinderleicht entlarven. Einfach die 5 Fragen durchgehen, Terrorpunkte (TP) addieren und danach die Auswertung lesen!